Lucky Dukes e. V.


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Pressestimmen

Hier findet ihr aktuelle oder auch ältere Zeitungsartikel über uns.

Aus dem Jülicher Kultur & Stadtmagazin HERZOG
Glücklich getanzt im Rosengarten
Zum 10. Summer Special Dance konnte Dr. Klaus Göcking vom Gastgeber "Square Dance Club Lucky Dukes e.V." im Rosengarten des Brückenkopf-Parks 113 Tänzerinnen und Tänzer aus 21 Clubs begrüßen. Angereist waren sie aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und den Niederlanden.

Von
Dorothée Schenk - August 4, 2019

Ganz schön auf Zack sein müssen die Teilnehmer an diesen freudebringenden Reigen, denn festgelegte Tanzfolgen gibt es beim Square Dance keine – dafür aber unterschiedliche “Level”: Mainstream und Plus waren angesagt. Und das im wahrsten Sinne, denn den Tänzern sagt der so genannte “Caller” an, welche Schritte gefordert sind. In der Kategorie “Mainstream” müssen die Tänzer etwa 70 Figuren auf Zuruf beherrschen, bei “Plus” rund 110 Figuren. Da heißt es also wachsam sein, Ohren auf und die Füße gekonnt voreinander setzen. “Das heißt: nicht einstudieren, sondern reagieren. Das heißt, immer anders und nie langweilig”, sagt der Präsident der Lucky Dukes.

Zur besonderen Freude der Lucky Dukes kam Phillip Kamm als “Caller” zum Jubiläumsfest nach Jülich. Der Ausrufer der Tänze ist keine beliebige Figur, er ist es, der die Abwechslung und Kreativität herausfordert. Es ist die besondere Art und Weise, die Tanzfiguren zu kombinieren, erklärt Klaus Göcking, die “Caller” Kamm so besonders macht. “Es ist ähnlich wie beim Klavierspielen. Viele können Klavierspielen, nur wenige schaffen es zum Konzertpianisten. Philipp Kamm schafft es, Sport und Entertainment perfekt zu kombinieren.”

Ein “Square” besteht immer aus acht Personen. Fest Gruppen gibt es keine, auch tritt man nicht zwingend als Paar auf. Jeder Solotänzer, jede Solotänzerin findet hier ein Gegenüber. Eine Tanz-Einheit dauert ungefähr 15 Minuten, danach wird die Gruppe gewechselt oder eine Pause eingelegt.

“Square Dance dient rein dem Vergnügen, es gibt keinerlei Wettbewerb”, sagt Präsident Göcking und wirbt: “Squaredance schult Reaktionsvermögen und Ausdauer es kann bis ins hohe Alter betrieben werden, unser ältestes Clubmitglied ist 84.” Ein bisschen Übung muss natürlich trotzdem sein: Sqaredancer können nach Abschluss der Class, einer etwa neunmonatigen Lernphase weltweit tanzen.

Wegen dieses Kontinent-Verbindenden Vergnügens ist die “Tanzsprache” auch englisch. Das Programm ist weltweit normiert und festgelegt. Die “Calls“ (Figuren) haben alle eigene Namen. “Man muß allerdings nicht Englisch sprechen um mit zu tanzen”, ermutigt Göcking Interessierte.

Ein Dank an HERZOG-Fotografen Dieter Benner.

Aus der Jülicher Zeitung vom 08.08.2019
Damit keiner aus der Reihe tanzt...
Im Brückenkopfpark veranstaltet der Jülicher Square-Dance-Verein Lucky Dukes sein 10. Sommer Special. Rund 100 Tänzer nehmen an diesem besonderen Event teil.

Jülich Besucher des Brückenkopfparks bemerkten am vergangenen Samstag vermehrt Damen in Petticoats und Herren in Westernhemden. Grund dafür war das 10. Sommer Special des Jülicher Square-Dance-Vereins Lucky Dukes.
Spaßig und kompliziert
Mit rund 100 weiteren geladenen Tänzern aus der näheren und weiteren Umgebung traten die Vereinsmitglieder den Beweis an, dass Square Dance eine ebenso spaßige wie komplizierte Betätigung ist. In der Ausgangsposition stehen sich vier Paare im Viereck gegenüber, daher die Bezeichnung „Square“, um anschließend bei musikalischer Untermalung, die Partner wechselnd, die gelernten Tanzschritte zu vollführen. Unverzichtbares Element ist hierbei der „Caller“, eine Art Zeremonienmeister. Dieser steht auf einer Bühne und hat das Geschehen auf der Tanzfläche im Blick. Seine Aufgabe ist es, den Tänzern die Tanzschritte anzusagen und dafür zu sorgen, dass die Choreographie nicht zusammenbricht.
„Wir tanzen heute ‚Mainstream-Level’, das heißt die Tänzer müssen 70 Schritte beherrschen und deren Calls kennen“, erklärte „President“ Dr. Klaus Göcking, der Vorsitzende des Vereins. „Die Tänzer in unserem Verein haben eine neunmonatige Ausbildung hinter sich, Training ist unverzichtbar“, sagte Göcking. „Das hat keinen Turnier- oder Wettbewerbscharakter. Es ist außerdem ein Freizeitvergnügen, das auch ältere Menschen ausführen können. Unser ältestes Vereinsmitglied ist 84 Jahre alt“, erklärte der Vorsitzende und deutete auf eine gutgelaunte Dame auf der Tanzfläche, die sich gerade bei einem neuen Tanzpartner unterhakte.
In Deutschland ist dieser Tanz spätestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges bekannt, als die hier stationierten Soldaten Teile der Bevölkerung damit
vertraut machten. „Die Soldaten sind inzwischen weg, aber der Square Dance ist geblieben“, sagt Caller Phillipp Kamm, während er den Tänzern eine Pause gönnte. Kamm ist schon seit jungen Jahren im Square Dance aktiv und heute ein international renommierter Caller.
Den Square Dancern erteilte er die Tanzanweisungen stilecht auf Englisch mit Südstaatenakzent und sorgte dafür, dass „keiner aus der Reihe tanzte“. Falls doch mal Chaos auf der Tanzfläche auszubrechen drohte, schickte er die orientierungslosen Tänzer mit dem Call „Line“ auf ihre Ausgangsposition zurück und der Tanz begann aufs Neue. „Wichtig ist, dass der Body-Flow stimmt, die Bewegungen müssen fließen im Rhythmus. Und die Freude am Tanz darf natürlich nicht zu kurz kommen“, so Kamm.
Trotz hin und wieder aufgekommener kleiner Störungen im Body-Flow, die Caller Kamm allerdings schnell wieder unter Kontrolle bekam, war den Lucky Dukes und ihren Gästen der Spaß bei ihrem Sommer Special deutlich anzusehen. (jad)

Aus der Aachener Zeitung vom 4. Oktober 2018

Square Dance Club Jülich:
Tanz im Viereck am Schnupperabend

Steinstrass Die Schnupperabende der Square Dance Clubs „Lucky Dukes“ haben an den vergangenen Montagen in der Bürgerhalle am Matthiasplatz in Lich-Steinstraß stattgefunden. Viele Interessierte folgten der Einladung des Clubs. Unter professioneller Anleitung der Club-Callerin Ingeborg Körber-Lücker konnten sich die Gäste beteiligen und beim Tanzen „im Viereck“ mitmachen. Während der beiden Schnupperabenden war der Zusammenhalt der aktiven Mitglieder zu spüren. Denn nur durch die Bereitschaft jedes Einzelnen kann eine Veranstaltung dieser Art organisiert werden.
Gute eineinhalb Stunden wurde getanzt, bevor der Abend mit ausnahmslos strahlenden Gesichtern und Danksagungen an alle, die zu diesen erfolgreichen Schnupperabenden beigetragen haben, endete.
Ohne feste Choreographie

Square Dance heißt übersetzt Vierecktanz und ist, wie der Name schon sagt, ein Tanz, bei dem sich vier Paare an die vier Seiten eines Quadrates von etwa viermal vier Metern stellen. Die Tanzpaare üben verschiedene Figuren ein; der Ansager (englisch: Caller) ruft den Tänzern die Namen der Figuren zu, die dann von den Tänzern sofort ausgeführt werden. Die Reihenfolge der Figuren bestimmt der Caller bei jedem Durchgang neu.
So wie in der Musik aus nur 13 Tönen unendlich viele Kompositionen entstehen, formen sich aus 25, 50 oder 68 Figuren immer neue Tanzabläufe. Die Tänzer wissen nicht, welche Figur es als nächstes zu tanzen gilt: Eine feste Choreographie für den Tanz gibt es nicht. Jeder Tanz existiert also nur für den Augenblick.
Die Herausforderung für die Tänzer besteht darin, die Figuren auf Zuruf flüssig auszuführen und einen harmonischen Tanzablauf entstehen zu lassen. Wenn das acht Tänzern fehlerfrei gelingt, ist das etwas Besonderes. Man kann es mit einem Bergsteiger vergleichen, der den Aufstieg zum Gipfel eines Achttausenders schafft.
Square Dance kam als „der amerikanische Volkstanz“ nach dem zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach Europa und fand dort viele begeisterte Anhänger. Im Laufe der Jahre hat sich vor allem in Europa eine zeitgemäße, lässige und moderne Art des Tanzens entwickelt: Getanzt wird zu jeder Musik, so lange sie im Vierviertel-Takt läuft.
Country- und Western-Musik ist seltener geworden. Es gibt kaum einen Popsong, der nicht für Square Dance neu arrangiert wird. Die Kleidervorschriften sind lockerer als früher, die Komplexität der Choreographien hat sich dagegen erhöht. Häufig wird auch in schnellem Tempo getanzt, was den Tanz zum echten Sport macht. Aber nach wie vor kann man auch gemütlich für die Sinne tanzen.
Die Wurzeln des amerikanischen Square Dances zeigen wiederum nach Europa. Denn Auswanderer aus europäischen Ländern brachten die Figuren mit in die neue Welt, so dass sich die Stile vermischten und sich der amerikanische Square Dance neu entwickelte.
Weitere Infos über die Aktivitäten und die Square-Dance-Gruppe Jülich „Lucky Dukes“ unter:
lucky-dukes.de


Aus der Aachener Zeitung vom 6. August 2018

Jülich:
Beim „Lucky Summer Dance“ werden die Tanzbeine geschwungen

JÜLICH Die Mitglieder des Square-Dance-Vereins „Lucky Dukes“ haben unter dem Kuppelzelt im Brückenkopf-Park ihren „Lucky Summer Dance“ veranstaltet. Mit dabei waren über 100 Besucher aus Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Bis zu 300 Kilometer fuhren die Tänzer, um bei der Veranstaltung dabei sein zu können. Über 30 Tanzvereine waren damit an diesem Tag im Park vertreten.
VON MIRA OTTO
Den wohl längsten Weg legte der Caller Søren Lindergaard aus Dänemark zurück, der zusammen mit seinem Caller-Kollegen Oliver Bücker das Event moderierte, gesanglich begleitete und mit den Calls, also den Befehlen für die nächste Tanzfigur, gestaltete.
Denn bei Square Dance reagieren die Tänzer mit auf die Ansage des Callers mit vorher festgelegten Bewegungen. Dadurch bewegten sich die Tänzergruppen, die aus mehreren Tanzpaaren bestehen, mit denselben Tanzfiguren.
Beim „Lucky Summer Dance“ wurden hierbei die Tanzklassen „Mainstream“ und „Plus“ angeboten. Das sind die niedrigsten Kategorien, die aber die Tänzer nichtsdestoweniger forderten.
„Musikalisch ist von Rock und Pop bis Country so ziemlich alles dabei. Vereinzelt spielen wir sogar Klassik. Dabei ist jeder Song aber auf den Squaredance angepasst, immer eine Instrumentalversion
und muss einen Viervierteltakt haben“, erklärter Oliver Bücker, der als Caller bei den Songs den Gesang übernimmt. Er sang übrigens den ersten Song des Tages „Ring of Fire“ von Johnny Cash.
Gefordert wurden die Besucher auch, weil die Caller das Programm weitertrieben. So beispielsweise Søren Lindergaard: „Jetzt wechseln wir alle mal. Männer sind die Frauen und die Frauen sind die Männer. Schnellste sex change operation.“ Die Square Dancer wechselten auf dem Holzboden des Kuppelzeltes lachend die Positionen.
„Pst“, machte der Caller Lindergaard am Mikrofon, als ihm in der Menge ein Fehler auffiel. „Pssst. Du musst bei der Frau auf die andere Seite. Was meinst du damit, dass ich Luft verliere?“, sagte er, nachdem der Angesprochene scherzend sein vorheriges Geräusch kommentiert hatte. Dann tanzte das Publikum, die weiblichen Besucher waren hierbei teils in bunte Petticoats gehüllt, bis in die Abendstunden weiter.
Im September veranstalten der Lucky Dukes Square Dance Club, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, in der Bürgerhalle auf dem Matthiasplatz in Lich-Steinstraß Tage der offenen Türe. Bei den Schnupperabenden die am Montag, 10. September, und Montag, 17. September, stattfinden sei jeder herzlich willkommen, sich ein Bild von dem Square Dance zu machen, so der Vorsitzende des Vereins, Heinz Berlin.
Reikje van der Heide, ihres Zeichens zweite Vorsitzende, fügte an: „Man muss übrigens nicht zwingend einen Tanzpartner mitbringen. Man kann auch alleine kommen.“


Aus der Aachener Zeitung vom 29. Juni 2018

Jülich:
Dukes Square Dance Club feiert 20-Jähriges

JÜLICH Zum 20-jährigen Bestehen des Lucky Dukes Square Dance Club Jülich fand die Jubiläumsfeier kürzlich in der Bürgerhalle Lich-Steinstraß statt. Die Ansprache hielt Vereinspräsident Heinz Berlin.
Ein 20-jähriges Vereinsjubiläum sei bei genauerer Betrachtung eine durchaus mysteriöse Angelegenheit. „Denn was wird nach 20 Jahren eigentlich gefeiert? Das eigene Überleben? Die erzielten Erfolge? Die gewonnene Reife? Schon ein Tradition, die man bereits vertritt? Oder stellt man sich, bildlich gesprochen, vor den ‚Jubiläums-Spiegel‘ — und sagt: ‚Mann, wir sehen aber noch richtig gut und knackig aus!, meinte Berlin scherzhaft.
Mit dem 20-jährigen Bestehen blicke der Verein auf „tausende Situationen mit Freude, aber auch mit Tränen“ zurück. Situationen, die die Lucky Dancers geprägt hätte.
So habe vor 20 Jahren Ingeborg Körber-Lücker Schnupperwochenenden und Kurse bei der VHS in Jülich angeboten unter den Namen Square Dance. Nach langem Üben und unter ihren Anweisungen haben die damaligen Kursteilnehmer das Wissen eines Square Dancer erreicht.
„Nach Schnupperwochenenden und Kursen bei der VHS war irgendwann die Zeit gekommen, einen eigenen Club aus der Taufe zu heben.“ Das geschah im Mai 1998 mit der Gründungsversammlung, an der 16 Interessierte teilnahmen.
Bei der Suche nach einem Namen und einem Badge (Club-Abzeichen) hätten sich die Gründungsmitglieder auf ihre Heimatstadt besonnen. „Jülich ist eine historische Herzogs- und Festungsstadt. Darum heißen wir Lucky Dukes (glückliche Herzöge), wenngleich wir natürlich auch (überwiegend)weibliche Mitglieder in unseren Reihen haben“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Auf dem Badge befänden sich drei Wahrzeichen der Stadt: der Brückenkopf als Silhouette am oberen Rand, die Zitadelle als eines der beiden Square Dance Quadrate und der Hexenturm.
Die Gründung wurde mit einer Tanzveranstaltung, dem Halloween-Special gefeiert, „aus dem eine Tradition wurde, die wir bis zum Jahr 2009 — mit einer Ausnahme — jedes Jahr gepflegt haben. Seit 2010 findet unser Special im neuen Format mit Open-Air-Feeling im Sommer statt.“ Dieser Summer Dance findet am 4. August im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks unter dem Kuppelzelt statt.
Beim Square Dance gehe nichts ohne den „Ansager“, auch Caller / Callerin genannt. „Schon zur VHS-Zeit war Ingeborg Körber-Lücker unsere Callerin. Sie hat uns bei der Vereinsgründung tatkräftig unterstützt und leitet noch heute unsere Tanz-/Clubabend“, verbeugte sich Berlin vor der Frau, die letztlich den Anstoß zur Gründung des Lucky Dukes Square Dance Club gab.
Am 4. August laden die Lucky Dukes Jülich zum 9. Lucky Summerdance im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks unter dem Kuppelzelt ein.


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